Ehrlich und verantwortungsvoll
UWE steht für ehrliche Kommunalpolitik. Das bedeutet: keine Showanträge, die vor allem der eigenen Profilierung dienen. Keine taktischen Richtungswechsel, nur weil es gerade opportun erscheint. Stattdessen setzen wir auf Bodenständigkeit, Heimatverbundenheit und eine klare Haltung zu den Themen, die Selters wirklich bewegen. Politik ist für uns kein Schauspiel, sondern eine Aufgabe. Entscheidungen müssen nachvollziehbar, verantwortungsvoll und langfristig tragfähig sein. Auf kommunaler Ebene wirken Beschlüsse oft über Jahre oder Jahrzehnte hinweg. Deshalb ist es unsere Pflicht, nicht nur an heute, sondern auch an kommende Generationen zu denken.
Solide Finanzen
Die Gemeinde Selters benötigt zusätzliche Einnahmen, um aus der dauerhaft klammen Finanzlage herauszukommen. Wir möchten nicht ständig über höhere Grundsteuer und zusätzliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger diskutieren oder wichtige Infrastrukturmaßnahmen verschieben, weil kein Geld da ist. Ein Schlüssel zu neuen, dauerhaften Einnahmen sind erneuerbare Energien. Windkraftanlagen und Freiflächen-PV auf gemeindeeigenen Grundstücken können uns gute Erträge liefern (siehe konkrete Beispiele). Konzepte sollten wir ernsthaft prüfen und verfolgen. Die Vorteile sind für alle Bürger spürbar. Allgemeinplätze wie „wir sind für solide Finanzen ohne Gebührenanpassungen“ helfen nicht weiter. Wir brauchen konkrete Maßnahmen. Denn so könnte sich
- ein Windrad für den Erhalt des Schwimmbades und kostenlosen Eintritt für Kinder in Selters
- ein Windrad für eine moderate Grundsteuer auf stabilem Niveau
- und ein Windrad für angemessene und bezahlbare KITA-Gebühren
drehen.
Denkbar wäre eine Bürgerbeteiligung, ähnlich wie in Hünfelden. Alle hätten etwas davon. Die Gegner des Ausbaus haben bis heute nicht darlegen können, wie sie die Verluste durch entgangene Einnahmen kompensieren wollen. Daran ist auch die Klage in Haintchen gescheitert. Um es klarzustellen: Auch wir schauen lieber auf einen Wald ganz ohne Turbinen. Aber wenn dort welche stehen, dann lieber solche, die uns allen Einnahmen und Vorteile bringen. Die Frage ist nicht: Windräder ja oder nein. Sie kommen so oder so. Die Frage ist: Wollen auch wir in Selters davon profitieren oder haben nur die Nachbachgemeinden etwas davon? Ausbau mit Augenmaß – das ist unsere Devise.
Ausbau und Sanierung der Infrastruktur
Die Infrastruktur in Selters ist in die Jahre gekommen. Dringende Sanierungen stehen an, vor allem bei der Wasserversorgung (Hochbehälter), dem Kanalsystem, einigen Straßen und auch beim Thema Gewerbeansiedlung. Allein die Kosten für die Sanierung der Hochbehälter belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Wir favorisieren, den Stollenzugang zur Grube Lindenberg, die über die Hälfte unserer Wasserversorgung deckt, zu sanieren und dauerhaft zu nutzen, anstatt eine Bohrung zu beauftragen, die deutlich teuer kommt. Wir setzen uns für die Ansiedlung neuer Gewerbetreibender in einem Gewerbegebiet zwischen REWE und Tennisplätzen ein. Das kostet die Gemeinde zunächst Erschließungskosten, aber langfristig werden Einnahmen durch Gewerbesteuer erzielt, wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen und das Einkaufsangebot für die Bürgerinnen und Bürger erweitert.
Jugend, Familie, Senioren, Vereinsleben, Kultur
Wir stehen für ein lebens– und liebenswertes Selters, für ein Miteinander statt gegeneinander, für „Wir“-Kultur. Die Streichung von Zuschüssen für Vereine lehnen wir ab. Das kulturelle Leben in Selters wird maßgeblich durch Vereine geprägt. Angebote müssen ausgebaut, Aktivitäten gefördert werden – nicht beschnitten! Unsere Vereine sind der Dreh- und Angelpunkt unseres sozialen Miteinanders. Von der Kerb über die Vogelstimmenwanderung, vom Seepogo über Hundestaffel und Feuerwehr bis hin zu Pfadfindern, Turnvereinen, Fußball-, Tischtennis- oder Gesangsverein und Seniorentreff, sie alle machen das „Wir“-Gefühl aus und tragen zur Identifikation und Integration bei. Wir wollen die Ehrenamtlichen weiter unterstützen und deren Engagement nach Kräften fördern.
Konstruktiv und konkret
Es gibt Fraktionen, die lehnen permanent ab, haben ständig weiteren Beratungsbedarf und sorgen damit dafür, dass sich wichtige Aufgaben auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Konkrete alternative Konzepte legen sie nicht vor.
UWE steht für ehrliche, konkrete und zukunftsorientierte Konzepte, auch wenn sie manchmal unbequem oder scheinbar unpopulär sind.
UWE ist transparent und informiert die Bürgerinnen und Bürger laufend über die kommunale Politik – nicht erst kurz vor Wahlen.
Habt ihr Fragen, Hinweise oder Anregungen?
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