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	<title>Ansichten eines Seltersers Archive &#187; UWE News</title>
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	<description>Konstruktiv. Kompetent. Transparent.</description>
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	<title>Ansichten eines Seltersers Archive &#187; UWE News</title>
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		<title>„Selters muss aufwachen!“</title>
		<link>https://uwe-news.de/selters-muss-aufwachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 13:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Artikel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der gestrigen Gemeindevertretersitzung – der letzten nach einer fünfjährigen Wahlperiode – habe ich das Gefühl, im falschen Film zu sein. Der Haushalt 2026: Viel Dialog, wenig Rückgrat Wochenlang haben [&#8230;]</p>
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<p>Nach der gestrigen Gemeindevertretersitzung – der letzten nach einer fünfjährigen Wahlperiode – habe ich das Gefühl, im falschen Film zu sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Haushalt 2026: Viel Dialog, wenig Rückgrat</strong></h2>



<p>Wochenlang haben wir diskutiert. Wir haben konstruktive Dialoge geführt, Ideen ausgetauscht und am Ende stand ein Entwurf, der eigentlich von allen Beteiligten mitgetragen wurde. Doch was passiert in der entscheidenden Sitzung? Es findet sich keine „wirkliche“ Mehrheit, die den Mut hat, mit JA zu stimmen. Das Ergebnis: <strong>SOMACHEMERS!</strong> (So machen wir es – oder eben auch nicht).</p>



<p>Besonders enttäuschend war das Abstimmungsverhalten. Unbeeindruckt trotz deutlicher Hinweise von unserer Seite (UWE), dass eine Enthaltung in einer so zentralen Frage wie dem Haushalt einem „Verstecken“ und „Wegducken“ gleichkommt, wurde lieber über die demokratische Legitimation der Enthaltung philosophiert. Ja, wir wissen, dass man sich enthalten darf – aber wer übernimmt hier eigentlich die Verantwortung und sagt, wo es langgeht? Bei dieser wichtigen Sitzung war das vor allem die UWE.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der „Zabel-Effekt“: Transparenz und harte Arbeit</strong></h2>



<p>Alle, die im Wahlkampf gefordert haben: <em>„Wählt Benjamin Zabel, mit ihm geht es aufwärts“</em>, hätten diesem Haushalt konsequent zustimmen müssen.</p>



<p>Bürgermeister Zabel hat in nur zwei Monaten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den Haushalt komplett „auf links gedreht“.</li>



<li>Jeden Cent mehrfach geprüft und umgeschichtet.</li>



<li>In einen echten Dialog mit den Fraktionen investiert.</li>



<li>Jeden Vorschlag ernst genommen und fast alle davon umgesetzt.</li>
</ul>



<p>Ein Vertreter bedankte sich sogar ausdrücklich für die Umsetzung einer Idee – völlig neue Töne in unserer Gemeindevertretung! Selbst die Anpassung der Schwimmbadgebühren erfolgte einstimmig. Jahrelang hat die UWE Veränderungen angemahnt, Prüfaufträge erteilt und Anregungen hinterlassen – oft gegen massiven Widerstand. Und jetzt? Jetzt werden Teile unserer Vorschläge umgesetzt und plötzlich stimmen alle zu. Ich dachte kurzzeitig: Wir haben die Wende geschafft.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Paradoxon der „Opposition“</strong></h2>



<p>Doch weit gefehlt. Kaum geht es um das große Ganze – den Haushalt –, enthalten sich fast alle. Nach dem Motto: <em>„Mir doch egal, aber wenn die anderen das wollen, sollen sie halt machen.“</em> Gleichzeitig werden Flyer für die anstehende Wahl verteilt, in denen plakativ von einem „Ausgabeproblem“ die Rede ist. <strong>Hallo? Aufwachen!</strong> Natürlich haben wir ein Ausgabeproblem. Aber wo bleiben die Gegenvorschläge? Wo sind die eigenen Ideen derer, die jetzt kritisieren? Von einigen kam während der gesamten Haushaltsberatung nicht ein einziger konstruktiver Vorschlag.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Selters muss aufwachen!</strong></h2>



<p>So kann es nicht weitergehen. Wir erleben ein politisches Bild der Zersplitterung:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li>Die einen fordern ständig neue Ausgaben für jedes spontane Projekt.</li>



<li>Die anderen wollen alles bis ins kleinste Detail zerreden, selbst 14 Jahre nach der Umsetzung.</li>



<li>Und der Rest sagt einfach nur: „Nö“.</li>
</ol>



<p><strong>JETZT gilt es!</strong> Selters braucht eine klare Richtung und Verantwortungsbewusstsein statt taktischer Enthaltungen. Unterstützen Sie die UWE mit Ihrer Stimme und damit einer starken Mehrheit. Wir haben die Kompetenz, wir arbeiten transparent und wir ducken uns nicht weg, wenn es um die Zukunft unserer Gemeinde geht!</p>
<p> </p>
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		<title>Zwischen Meinung und Diffamierung: Was ist mit unserem Miteinander passiert?</title>
		<link>https://uwe-news.de/zwischen-meinung-und-diffamierung-was-ist-mit-unserem-miteinander-passiert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 10:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist eigentlich mit unserer Gesellschaft los? Wie gehen wir miteinander um? Warum erstarken die Extreme? Diese Fragen habe ich mir nach der Informationsveranstaltung zum Abwahlantrag des Bürgermeisters Subat gestellt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was ist eigentlich mit unserer Gesellschaft los? Wie gehen wir miteinander um? Warum erstarken die Extreme?</p>



<p>Diese Fragen habe ich mir nach der Informationsveranstaltung zum Abwahlantrag des Bürgermeisters Subat gestellt. Sieben Mitglieder des Vorstands und 23 Gemeindevertreter erklären sich und bemühen sich, ihre Beweggründe offenzulegen. Dann passiert Folgendes: Eine junge Frau aus Münster steht auf und sagt: „Ich habe das Gefühl, hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen.”</p>



<p>Ich war geschockt. Als sie zurechtgewiesen wurde, setzte sie noch einen drauf und sagte, das sei ihre Meinung, als ob man damit alles rechtfertigen könne. Für mich endet Meinungsfreiheit dort, wo andere in ihren Grundrechten angegriffen werden.</p>



<p>Leider spiegelt das für mich unsere aktuelle Situation in der Gesellschaft wider: In Niederselters weht seit kurzem eine AfD-Fahne an der B 8, im Bundestag wird gepöbelt, dass sich die Balken biegen – und dann erlebe ich es hier selbst hautnah. Wir diskutieren nicht mehr, Fakten und Erfahrung zählen nichts mehr. Auf Expertise gibt man nichts, Wissenschaftlern vertraut man nicht, Politiker werden diffamiert – wer am lautesten schreit, hat recht. Es wird mit Dreck geschmissen.</p>



<p>Wir, die Gemeindevertreter, haben unsere Aufgabe ernst genommen und müssen uns dafür ein Setzen 6 gefallen lassen (so stand es auf einem Plakat einiger Münsterer bei der Gemeindevertretungssitzung, als der Abwahlantrag beschlossen wurde). Und dann werden wir auch noch der Lüge bezichtigt, wenn wir Fakten darlegen, die vielleicht gar nicht hätten dargelegt werden dürfen. Die Mitarbeiter:innen der Gemeinde werden wie Dinge behandelt. Es wird infrage gestellt, warum sie gekündigt haben oder sich negativ geäußert haben. Gemeindevorstandsmitglieder und Gemeindevertreter:innen, die sich ehrenamtlich viele Stunden für die Gemeinde einsetzen, engagieren sich und sorgen sich um das Wohl der Gemeinde, werden angepöbelt – das ist unter der Gürtellinie.</p>



<p>So können wir nicht weitermachen. Wir müssen uns erheben und laut werden. Nie wieder ist jetzt!<br>Den Abwahlantrag zu stellen, war richtig.</p>






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		<title>Schwimmen und schwimmen lassen – Die Diskussion um unser Freibad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 07:17:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Kapazitäten für ein Konzept für die Zukunft des Freibades – aber eine Unterschriftenliste gegen mögliche Lösungsansätze: Haben wir den Tiefpunkt im politischen Leben der Gemeinde Selters schon erlebt oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[


<p><em><strong>Keine Kapazitäten für ein Konzept für die Zukunft des Freibades – aber eine Unterschriftenliste gegen mögliche Lösungsansätze: Haben wir den Tiefpunkt im politischen Leben der Gemeinde Selters schon erlebt oder können wir noch tiefer sinken?</strong></em></p>



<p>Dem Bürgermeister liegt seit Sommer 2024 auf Initiative von UWE ein Auftrag der Gemeindevertretung basierend auf einem Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vor, um neue Ansätze zu prüfen, mit denen das Schwimmbad in Zukunft wirtschaftlicher betrieben werden kann. Seit Jahren wird die Bezuschussung des Schwimmbades in den Prüfberichten zum Haushalt von der kommunalen Finanzaufsicht als Posten genannt, der hinterfragt werden soll, Stichwort „Freiwillige soziale Leistungen“. Vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde in den nächsten Jahren weitere Schulden anhäufen wird, ist die jährliche Bezuschussung im sechsstelligen Bereich ein kritischer Faktor. UWE will das Freibad unbedingt erhalten und weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern sowie auswärtigen Besuchern die Möglichkeit geben, sich dem Badevergnügen in Selters hinzugeben. Dazu braucht es aber zukunftsfähige Ansätze und eine Diskussion ohne Scheuklappen, um ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Passiert ist im letzten Jahr aber nichts, gar nichts – betrieben wird Vogel-Strauß-Politik, ein Kopf-in-den-Sand-stecken. Stattdessen werden Unterschriftenlisten übergeben, um gegen die vermeintliche „Anti-Schwimmbad-Politik“ von UWE zu protestieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14-1024x683.png" alt="Kopf-in-den-Sand oder über Konzepte nachdenken?" class="wp-image-6491" style="width:638px;height:auto" srcset="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14-1024x683.png 1024w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14-300x200.png 300w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14-630x420.png 630w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14-696x464.png 696w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14-1068x712.png 1068w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/9035E56F-C0BD-4341-973C-669FF3102C14.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kopf-in-den-Sand oder über Konzepte nachdenken?</figcaption></figure>
</div>


<p>Unser Fraktionsmitglied Martin Rumpf, selbst begeisterter Schwimmer, hatte diesen Missstand in der letzten Gemeindevertretung nochmals sehr deutlich und differenziert angesprochen. Sein harsches Fazit in Richtung des Bürgermeisters: „Sie missachten die Gemeindevertretung“! Dass seit über einem Jahr nichts bezüglich der Erstellung eines Konzeptentwurfs passiert sei und auch keine „Zwischenstände“ an die Gemeindevertreter kommuniziert wurden, könne man absolut nicht nachvollziehen. Den Vorwurf der „Nicht-Bearbeitung“ kommentierte der Bürgermeister wiederum mit den Worten: „Ja, das weiß ich und da stehe ich auch dazu.“</p>



<p>War das ein Offenbarungseid?</p>



<p>Aufträge, Anfragen etc. werden seit Monaten mit der Begründung „<em>wir haben keine Kapazitäten, wir haben keine Mitarbeiter, wir haben keine Zeit</em>“ nicht bearbeitet. Die Verwaltung „säuft ab“. Das kann nicht sein. Wir kennen die Fluktuation in der Verwaltung und die teilweise zu geringen Kapazitäten. Eine Verbesserung dieser Situation herbeizuführen ist aber nicht Aufgabe der Gemeindevertreter oder der Fraktionen, sondern es ist die Aufgabe des Leiters der Verwaltung. Bis vor kurzem war Selters „Vorzeigeverwaltung“ und „Ausbildungsgemeinde“ im Landkreis. Und jetzt werden Prüfaufträge aus der Mitte der Gemeindevertretung über ein Jahr lang nicht einmal angerührt und der Bürgermeister „steht dazu“?</p>



<p>Und das bei solch einem wichtigen Thema! Das Schwimmbad ist für viele Einwohner der Gemeinde ein wichtiger „Wohlfühlfaktor“ und bedeutet ihnen ein nicht unerhebliches Stück Lebensqualität. Angesichts der prekären Finanzlage bringt es nichts, hier auf bessere Zeiten und weiteres Wohlwollen und freundliches Ermahnen der Finanzprüfung zu hoffen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat dies erkannt. Es ist wichtig, tragfähige Ansätze zur Finanzierung auch für die weitere Zukunft zu entwickeln. Das müssen nicht unbedingt die jetzt vorgelegten Vorschläge und Ideen sein, aber die Möglichkeiten auszuloten und gegebenenfalls alternative Konzepte zu erarbeiten, diesen Anspruch sollten alle haben, denen die Zukunft des Freibades am Herzen liegt. Parteipolitisch motivierte „Unterschriftenlisten“ und das „Liegenlassen“ von Vorschlägen mangels Kapazitäten bringen uns hier wohl kaum weiter.</p>



<p>Unser Rat: Alle mal die Schnappatmung einstellen und sich wieder auf das Schwimmen konzentrieren. Störende Arschbomben vom Beckenrand sind nervig, aber wer trotzdem ruhig und ausdauernd seine Bahnen zieht, kommt sicher am Ende des Beckens an. Und genau das würden wir gerne auch zukünftig allen Seltersern ermöglichen.</p>
<p> </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Vision, kein Geld, keine Strategie: Die Krise unserer Gemeinde</title>
		<link>https://uwe-news.de/keine-vision-kein-geld-keine-strategie-die-krise-unserer-gemeinde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 16:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Beratungen zum Haushalt 2025 zeigen erneut sehr deutlich, was ich schon im Bürgermeisterwahlkampf 2016 versucht habe, der Bevölkerung näherzubringen: Wir haben ein strukturelles Problem. Wir sind über 8.000 Einwohner, [&#8230;]</p>
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<p>Die Beratungen zum Haushalt 2025 zeigen erneut sehr deutlich, was ich schon im Bürgermeisterwahlkampf 2016 versucht habe, der Bevölkerung näherzubringen: Wir haben ein strukturelles Problem.</p>



<p>Wir sind über 8.000 Einwohner, von denen über 1.000 Eisenbacher keinerlei Dienstleistungen der Gemeinde in Anspruch nehmen, eigentlich nur Einnahmen bringen und wenig Ausgaben verursachen – und trotzdem sind wir nicht nur im Kreis enorm schlecht aufgestellt. Wir haben fast kein Gewerbe und damit wenig Gewerbesteuereinnahmen. Wir erheben mit der Grundsteuer einfach viel zu wenig Geld von unseren Bürgern für das, was wir uns alles leisten. Nicht falsch verstehen – ich finde es sensationell und weiterhin wünschenswert, dass wir ein Schwimmbad haben, dass wir eine Turnhalle besitzen und vieles mehr … aber das kostet, und diese Kosten müssen wir umlegen.</p>



<p>Steuern und Abgaben werden auf Bundes- und Landesebene jährlich angehoben und angepasst – bei den Gemeinden kommt davon jedoch nicht viel an. Dabei ist der Anteil an der Einkommensteuer, den wir als Gemeinde erhalten, die wichtigste und größte Einnahmequelle.</p>



<p>Aber: Wir tun nichts für unsere Großgemeinde. Wir tun alles für die alten Ortsteile – wir wachsen dadurch nicht zusammen und verpassen viele Chancen. Einige Beispiele: Wir sind vier Ortsteile und haben sechs Kindergärten. Wir haben vier Begegnungsstätten. Wir besitzen ein nahezu ungenutztes Kongresszentrum mit dem Brunnen. Wir investieren immer wieder Geld in alte Gebäude, statt über Verkäufe und Neubauten nachzudenken. Wir betreiben eine eigene Sporthalle und belasten unsere Vereine mit enormen Kosten, die andere Vereine im Kreis nicht haben, weil es dort kreiseigene Hallen gibt, die kostenlos genutzt werden können. Wir unterstützen die Vereine in den Ortsteilen mit eigenen Hallen sehr unterschiedlich – und trotzdem haben wir nichts Gemeinsames.</p>



<p>Wir weisen so gut wie keine Neubaugebiete aus. Junge Familien warten jahrelang auf Bauplätze oder ziehen weg. Wir schaffen es nicht, ein Gewerbegebiet auf die Beine zu stellen. Wir verweigern uns erneuerbaren Energien und verschenken dadurch seit vielen Jahren enorme Summen. Alle Dächer von gemeindeeigenen Gebäuden hätte man vor zehn Jahren mit Photovoltaikanlagen ausstatten müssen – das hätte beträchtliche Einnahmen gebracht. Wir haben unsere Infrastruktur teilweise verkommen lassen. Stichwort Wasserversorgung: Riecht mal am Trinkwasser in Haintchen – da wird einem schlecht.</p>



<p>Das haben wir seinerzeit an die Syna fremdvergeben – warum ist das immer noch so? Und warum lassen wir uns solche Zustände gefallen? Wer nimmt den Dienstleister in die Verantwortung?</p>



<p>Wir jammern im Chor über die schlechte Versorgung in Münster und Haintchen – aber ist sie wirklich so schlecht? Oder wie können wir sie verbessern? Was wollen die betroffenen Menschen? Wollen sie wirklich einen teuren Dorfladen oder nicht eher einfach mal zum Einkaufen gefahren oder mitgenommen werden?</p>



<p>Was machen wir mit unserer Schule? Sie ist ein großer Pluspunkt für Menschen, die nach Selters ziehen wollen. Aber warum sollte man das als junge Familie überhaupt wollen? Es gibt hier ja nichts – nicht einmal Bauplätze.</p>



<p>Die Gemeindevertreter diskutieren diese Themen seit Jahren. Sie sind von ihrem Ortsteil und ihren Vorgaben eingeschränkt. Aus meiner Sicht fehlt oft der Mut und die Konsequenz, auch mal etwas Unangenehmes zu entscheiden, das späteren Generationen zugutekommen könnte. Einzelne Fraktionen bombardieren alle mit Anträgen, mit Nachfragen zum Geschäftsgang und mit Themen, die uns kurzfristig sicherlich nicht helfen werden. Private Initiativen sind es, die unsere Gemeinschaft in vielen Bereichen „noch“ am Leben halten und verhindern, dass unsere Entwicklung komplett im Stillstand versinkt.</p>



<p>Aus meiner Sicht ist es für Selters nicht kurz vor zwölf, sondern bereits kurz nach 15 Uhr – und wir stehen mit einem oder zwei Schritten vor dem Abgrund: kein Geld, viele Aufgaben, keine Vision, keine Strategie und die falschen Strukturen.</p>



<p>Es braucht Mut zur Veränderung und Konsequenz in der Gemeinde Selters. Und am Ende mündet alles in eine zukunftsorientierte Managementfunktion, die wir dringend wieder benötigen.</p>
<p> </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Es passiert nix &#8211; gar nix!</title>
		<link>https://uwe-news.de/es-passiert-nix-gar-nix/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 20:16:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird immer schwerer die Sitzungen der Gemeindevertretung mit Humor zu nehmen und sich einzureden, es würde die Zukunft der Gemeinde gestaltet werden. Jede Sitzung schlägt aktuell die letzte und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://uwe-news.de/es-passiert-nix-gar-nix/">Es passiert nix &#8211; gar nix!</a> erschien zuerst auf <a href="https://uwe-news.de">UWE News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image is-style-rounded">
<figure class="alignright size-medium"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-4529" srcset="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-300x300.jpg 300w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-150x150.jpg 150w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-420x420.jpg 420w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">Martin Rumpf</figcaption></figure>
</div>


<p>Es wird immer schwerer die Sitzungen der Gemeindevertretung mit Humor zu nehmen und sich einzureden, es würde die Zukunft der Gemeinde gestaltet werden. Jede Sitzung schlägt aktuell die letzte und wenn man denkt es könnte nicht schlimmer kommen, kommt es schlimmer.</p>



<p>Die Gemeinde Selters steht nach meiner Einschätzung mit dem Rücken an der Wand – finanziell gesehen. Wir sind komplett abhängig von den Leistungen aus der Einkommensteuer und haben kaum eigene Einnahmen. Grundsteuer, Gewerbesteuer, das alles ist mehr als gering und die Haushalte für Wasser, Abwasser, Kindergärten etc. sind alle stark auf Kante genäht und laufen tendenziell ins Minus. Neue Einnahmequellen? Fehlanzeige. Wer mal mit offenen Augen durch Camberg, Brechen oder auch Hünfelden wandert, wird sehen, welche Gewerbegebiete es dort gibt oder welche gerade entstehen. Das sind alles potenzielle Steuerzahler, die auch unserer Gemeinde Handlungsspielraum bringen könnten. In Selters? Fehlanzeige! Selbst das nach Jahren beschlossene Gewerbegebiet ist und bleibt bisher eine Pferdewiese. An der Autobahn entsteht ein Solarpark nach dem anderen – bei uns in Selters? Selbst auf dem Gelände zwischen ICE-Strecke und Autobahn passiert nix – gar nix!</p>



<p>Mit welchen Themen beschäftigt sich derweil die Gemeindevertretung? Mit Anträgen zu Grünflächenmanagement, mit Biotopverbünden, mit der Frage „wie kann man den nächsten Sonnenenergiepark verhindern?“ oder sollte ein sehr gut befestigter Fußweg noch besser befestigt und damit versiegelt werden?</p>



<p>Der Bürgermeister berichtet von katastrophalen Zuständen bei der Wasserversorgung und liest vom Blatt eine der weitreichendsten Reformen ab, die im nächsten Jahr auf alle Hausbesitzer zukommt – die Grundsteuerreform, die sowieso keiner versteht. Sie wird hier nochmal mystifiziert. Gleichzeitig diskutiert die Gemeindevertretung ob im Stellenplan die Stelle des Bauamtsleiters, den es aktuell gar nicht gibt, von 12 auf 11 herabgestuft werden sollte, während gerade der nächste Mitarbeiter im Bauamt gekündigt hat. Zu leiten ist da aktuell leider sehr wenig – zumindest an Mitarbeitern. Geleitet werden müsste aber eigentlich sehr viel – siehe Gewerbegebiet.</p>



<p>Ich bin ehrlich – ich bin müde – sehr müde und das schon in meiner allerersten Legislaturperiode als „Parlamentarier“ – so bezeichnen sich viele Gemeindevertreter leider immer noch selbst – sie denken sie wären ein Parlament – sind wir nicht – wir sind Gemeindevertreter. Das sollte man sich endlich mal wieder bewusst machen und dann sollte man nach Lösungen suchen. Das sind in der Demokratie meistens Kompromisse. Kleine Erinnerung: UWE hat zwei davon in der letzten Sitzung eingebracht, während andere Fraktionen erklären, wenn es so und so läuft, sind wir dafür, ansonsten sind wir dagegen – Leute, diese Zeiten sind vorbei. In Selters muss man sich inzwischen Mehrheiten suchen, wenn man was durchsetzen möchte.</p>



<p>Möchte jemand was durchsetzen? Ich warte mit großer Spannung auf die Sitzung nach der Sommerpause und hoffe, alle haben im Sommer richtig gute Ideen, die unsere Gemeinde nach vorne bringen und aus dem Sog der Schulden herausführen. Es gibt ein Selters bei Löhnberg – eins reicht meiner Meinung nach.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>“Woss ess da met deene von UWE los?”</title>
		<link>https://uwe-news.de/woss-ess-da-met-deene-von-uwe-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 19:21:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbad]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das haben wir in den letzten Tagen leider im Zusammenhang mit unserem Prüfantrag zum Schwimmbad anhören müssen. Aber man muss es vielleicht auch mal besser darstellen und erklären, als das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://uwe-news.de/woss-ess-da-met-deene-von-uwe-los/">“Woss ess da met deene von UWE los?”</a> erschien zuerst auf <a href="https://uwe-news.de">UWE News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das haben wir in den letzten Tagen leider im Zusammenhang mit unserem Prüfantrag zum Schwimmbad anhören müssen. Aber man muss es vielleicht auch mal besser darstellen und erklären, als das durch die Zeitung erfolgte. Die Gemeinde Selters hat ca. 9 Millionen Euro Schulden. In den nächsten Jahren stehen jetzt schon unbedingt notwendige und teilweise bereits beschlossene Investitionen in erheblichem Umfang auf dem Plan und es kommen täglich neue dazu. Stichworte seien hier mal Wasserversorgung, Feuerwehr und viele weitere sogenannte Pflichtaufgaben.</p>



<p>Da bleibt kaum Spielraum für andere Dinge und die Genehmigung des Haushaltsplanes durch den Landkreis ist hier auch sehr deutlich: sparen ist angesagt und die Überprüfung der sogenannten freiwilligen sozialen Ausgaben steht auf der „to do Liste“ (gerade ist dieses Thema im Zusammenhang mit Löhnberg leider sehr aktuell). Zu diesem Teil der Ausgaben gehört auch das Schwimmbad in Niederselters. Ein jährlicher Zuschussbetrieb von ca. 350.000 Euro.</p>



<p><strong>Gedanken machen über die Zukunft des Schwimmbades</strong></p>



<p>UWE will das aber nicht abschaffen, einstampfen oder ähnliches – NEIN – wir wollen mit unserem Prüfantrag an die Verwaltung und den Gemeindevorstand erreichen, dass man sich Gedanken macht, wie man das ganze wirtschaftlicher gestalten und damit für die Zukunft absichern kann.</p>



<p>„Die wolle die Dauerkadde abschaffe“ – auch das ist nur ein ganz winziger Teil aus dem Prüfantrag und es soll &#8211; wie gesagt &#8211; nur geprüft werden, ob es eine Idee wäre, mal für zwei Jahre diese Karten auszusetzen um damit mehr „Gewinn“ zu machen, damit man dieses Geld reinvestieren kann um das Schwimmbad langfristig abzusichern. Die Überlegung dahinter ist, dass die Bäder in Camberg und Kirberg in diesem und im nächsten Jahr noch geschlossen sind, wenn sie wieder aufmachen, reduziert sich die Gästezahl in Selters wohl leider wieder erheblich.</p>



<p><strong>Freier Eintritt für Kinder</strong></p>



<p>Dazu gehört, dass wir in die Attraktivität des Bades investieren wollen (auch das steht in unserem Antrag) und wir wollen freien Eintritt für die Kinder (auch das überlesen einige im Antrag).</p>



<p>Also wenn man es rational betrachtet, macht UWE das, was sie immer machen: wir weisen nicht nur auf die Probleme hin, sondern wir verbinden das mit einem Lösungsvorschlag. Und wer sich die weiteren Teile unseres <a href="https://uwe-news.de/konzepte-fuer-ein-zukunftsfaehiges-schwimmbad">Antrages</a> durchliest wird sehen, wir haben sogar zusätzliche Einnahmequellen aufgezeigt, die sogar das aktuelle Defizit weiter reduzieren könnten. UWE denkt nicht nur mit, sondern meist auch vor.</p>



<p>Wenn der eine oder andere deswegen für zwei Jahre etwas mehr ausgeben muss um unser tolles Schwimmbad langfristig zu sichern und zu genießen, dann werden ihm das die nachfolgenden Generationen danken.</p>



<p>Unser tolles Schwimmbad ist ein Alleinstellungsmerkmal, ja ein ganz besonderes Juwel für unsere Gemeinde, das unbedingt erhalten werden muss. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung vorausschauend zu denken, damit nicht irgendwann die Existenz dieser wunderbaren Einrichtung infrage gestellt werden muss.</p>



<p>Martin Rumpf</p>
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		<title>Parlament? Hohes Haus oder doch Theater?</title>
		<link>https://uwe-news.de/parlament-hohes-haus-oder-doch-theater/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelhaushalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Selters]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzten Sitzungen der Gemeindevertretung lassen mich ratlos zurück – wer führt diese Gemeinde? Wer hat ein Interesse an dieser Gemeinde? Wo wird das enden? Immer wieder werden hier Phrasen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die letzten Sitzungen der Gemeindevertretung lassen mich ratlos zurück – wer führt diese Gemeinde? Wer hat ein Interesse an dieser Gemeinde? Wo wird das enden? Immer wieder werden hier Phrasen benutzt, wie das &#8222;Parlament hat&#8220;, &#8222;sehr geehrter Herr stellvertretender Vorsitzender&#8220; und und … alles Theater ohne Inhalte. Zukunftsweisende Anträge, Vorschläge, Informationen Fehlanzeige.</p>



<p>Der Gipfel für mich die Mitteilung, im Schwimmbad würden für 2024 die Warmduschen geschlossen werden, die Duschen in der Außenanlage reichten zum Abduschen aus. Begründung: es werde zu viel, zu lange geduscht und es würden Hygienestandards nicht eingehalten, weil sich Gäste rasieren würden in den Duschen. Das darf doch nicht wahr sein! Hier werden tausende von Gästen bestraft, weil einige wenige nicht wissen, wie man sich benimmt. Noch schlimmer für mich: statt sich Gedanken zu machen, wie man das Schwimmbad attraktiver macht und Kosten spart, fällt man völlig aus dem Zusammenhang gerissen eine solche abwertende Entscheidung. Wo ist das Konzept für das Schwimmbad? Wo wollen Bürgermeister und Gemeindevorstand hin?</p>



<p>Solaranlagen: unfassbar, dass die Gemeindevertretung das mit Münster, Niederselters und Eisenbach zum gefühlt 27. Mal diskutiert und dann wieder und nochmal verschiebt – seit Jahren haben wir die Zukunft verschlafen. Hünfelden, Camberg usw. haben es vorgemacht und haben schöne Einnahmequellen für die Gemeindekasse entdeckt und entwickelt – in Selters gibt es noch nicht mal auf den Dächern der gemeindeeigenen Gebäude Solaranlagen und finanziell stehen wir mit dem Rücken an der Wand. Mitten in eine Phase, wo sich alle Fraktionen vereinbart haben, sich mal zusammenzusetzen und Eckpfeiler zu dem Thema zu erarbeiten, werden Anträge gestellt, dazu Konzeptionen zu entwickeln, wobei die Antragsteller nicht verstehen, was sie damit auslösen. Statt den Antrag zurückzuziehen, reitet man sich sogar in der sogenannten Debatte noch tiefer rein.</p>



<p>Dann werden Anträge für die Galerie gestellt – weil man gehört hat, dass es Überlegungen gibt, im Rathaus etwas zur Verbesserung der Situation für Menschen mit Behinderung zu entwickeln, wird ein Antrag genau dafür gestellt.</p>



<p>Seit Monaten schaffen wir in der Gemeindevertretung maximal Papiertiger, die Verwaltung wird bombardiert mit Anfragen und Aufträgen für das Tagesgeschäft – Zukunftsideen Fehlanzeige, Lösungsansätze unerwünscht. Der Gipfel hier: ein Gemeindevertreter besteht darauf, dass die Antworten des Bürgermeisters verlesen werden, obwohl diese seit zwei Tagen jedem Gemeindevertreter vorliegen.</p>



<p>Ach ja und einen Entwurf eines Haushaltsplanes für 2024 kenne zumindest ich nicht – das soll dann in den letzten beiden Sitzungen diskutiert werden und weil einzelne das nicht wollen, haben wir auch immer nur Einjahreshaushalte, d.h. Planungssicherheit oder Kostenreduktionen durch Bündelung auf zwei Jahre sind von vornherein ausgeschlossen.</p>



<p>Wenn das so weiter geht: gute Nacht Selters! Die Bürger interessiert das Ganze scheinbar schon lange nicht mehr – die Zuschauerzahlen schrumpfen von Sitzung zu Sitzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-thumbnail is-resized is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-150x150.jpg" alt="" class="wp-image-4529" style="width:166px;height:166px" width="166" height="166" srcset="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-150x150.jpg 150w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-300x300.jpg 300w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-420x420.jpg 420w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin.jpg 500w" sizes="(max-width: 166px) 100vw, 166px" /><figcaption class="wp-element-caption">Martin Rumpf</figcaption></figure>
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		<title>Schwimmbad: Kooperation mit umliegenden Gemeinden?</title>
		<link>https://uwe-news.de/schwimmbad-kooperation-mit-umliegenden-gemeinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[No]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 14:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansichten eines Seltersers]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Schwimmbad wurde also Ende Juli doch noch geöffnet und dann gleich Anfang September wieder geschlossen. Seitdem haben wir hochsommerliche Temperaturen und das Schwimmbad ist zu. &#8222;Merkwürdig&#8220;, wäre meine Bewertung. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.uw-eisenbach.de/wp-content/uploads/Martin-Rumpf.jpg" alt="" class="wp-image-3706" width="163" height="163" srcset="https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-Rumpf.jpg 650w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-Rumpf-300x300.jpg 300w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-Rumpf-150x150.jpg 150w, https://uwe-news.de/wp-content/uploads/Martin-Rumpf-420x420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px" /></figure></div>



<p>Das Schwimmbad wurde also Ende Juli doch noch geöffnet und dann gleich Anfang September wieder geschlossen. Seitdem haben wir hochsommerliche Temperaturen und das Schwimmbad ist zu. &#8222;Merkwürdig&#8220;, wäre meine Bewertung. </p>



<p>UWE war gegen eine Öffnung. Für mich war das eine klare Haltung und kein Geschiebe oder lamentieren &#8211; auch wenn ich persönlich anderer Ansicht war. Das Schwimmbad war also geöffnet. Aber jeder, der dort war, hat einige interessante Dinge gesehen: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die DLRG Selters hat einen erstklassigen Einsatz gezeigt und unglaublich viele Dienste abgeleistet.</li><li>Der Schwimmmeister aus Bad Camberg hat innerhalb weniger Tage viele Leute kennengelernt und mit seiner freundlichen und bestimmten Art ist er den Badegästen sehr angenehm aufgefallen.</li><li>An der Kasse saß jemand und hat mit modernster Technik die Eintrittstickets mit einem QR Code kontrolliert.</li><li>Es wurde desinfiziert, gesäubert und die Toilette wurde sozusagen hinter fast jedem Gast wieder gereinigt.</li></ul>



<p>An dem Tag, als ich schwimmen war, waren dort 5 Leute im Einsatz bei insgesamt etwa 15 Badegästen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das &#8222;wirtschaftlich&#8220; war &#8211; ich denke aber auch, dass das von Anfang an klar und auch nicht das Ziel der Öffnung war. </p>



<p>Ich bin gespannt, welche Kosten für die Öffnung des Bades bekanntgegeben werden. Insgesamt waren wohl &#8211; wenn die Zahlen der Zeitung stimmen &#8211; knapp 10.000 Gäste da. Bei den den starken Einschränkungen, die weit über die Verordnungen des Landes hinausgegangen sind, ist das schon klasse finde ich. Es gibt einige Bürger, die sagen: &#8222;Das sind aber ganz viele, die nicht aus der Gemeinde Selters kommen&#8220;. Das stimmt und das ist eigentlich auch gut so, wären da nicht die Kosten, die letztlich die Gemeinde Selters alleine schultern muss. Warum denkt man hier nicht über Konstruktionen nach wie z.B. beim Abwasserverband oder anderen Kooperationen mit den umliegenden Gemeinden? Ich fände das naheliegend. Die Gemeindegebietsreform mit der Zusammenlegung von mehreren Orten war doch auch so etwas wie eine Verdichtung oder Konzentration von Verwaltungsaufgaben, Kompetenzen etc. Ich frage mich, wieso diese Überlegungen an den heutigen Gemeindegrenzen enden. Die Aufgaben sind immer gleich und es gibt gute Ansätze die Kräfte zu bündeln.</p>



<p>Martin Rumpf</p>





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