Hier kommen die Menschen, die freiwillig Kommunalpolitik machen wollen. Ja, wirklich freiwillig. Auf dieser Seite stellen sich unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor, mit dem, was sie antreibt, woran sie arbeiten wollen und warum ihnen unsere Gemeinde wichtig ist.
Lo Siegmund

56 Jahre, verheiratet, zwei Töchter, Referent Marketing bei einer großen Versicherung
Wofür stehe ich?
Klare Kante, verbindliche Aussagen. Entscheidungen nach Faktenlage. Die drängenden Probleme erst lösen, bevor man neue Baustellen eröffnet. Offene Kommunikation, auch, wenn’s manchmal wehtut.
Ein großes Problem in der Gemeindevertretung in den letzten Jahren war – nach meiner Wahrnehmung – das ständige Vertagen und Hinauszögern von Entscheidungen. Natürlich soll man wichtige und zukunftsweisende Beschlüsse nicht übers Knie brechen! Aber mit immer neuen Zusatz- und Änderungsanträgen, dem Anfordern der x-ten Berechnung von der Verwaltung und dem ständigen Anzweifeln dieser Grundlagen (wenn einem die Ergebnisse nicht in den Kram passen) kommen wir nie auf einen grünen Zweig. Und wenn man keine Zeit oder keine Lust hat, sich mit manchmal umfangreichen Beratungsunterlagen und Beschlussvorlagen zu befassen, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob eine Kandidatur für ein kommunales Gremium für die Gemeinschaft sinnvoll ist, oder ob man damit nur das eigene Ego bauchpinseln möchte. Ich werde nicht müde, wieder eine zielführende, faktenorientierte und effizientere Debattenkultur in der Gemeindevertretung einzufordern.
Meine Schwerpunkte:
Ich möchte die UWE-Fraktion als deren Vorsitzender durch die kommende Legislaturperiode führen. Wir haben eine sehr gute Mischung aus neuen und etablierten Kandidatinnen und Kandidaten. Darunter sind Experten für Finanzen, für Umwelt, Kultur und Soziales. Neben der Koordination und der umfassenden Information unserer Fraktion zu allen aktuellen Themen werde ich persönlich mein Augenmerk auf die Einführung einer modernen und sozial gerechten Straßenbeitragssatzung richten. „Wiederkehrende“, moderate Beiträge für Viele anstatt einmaliger und hoher finanzieller Belastungen für die Anrainer einer einzelnen Straße, das ist unser Ansatz. Da unsere bisherige Straßenbeitragssatzung nach einem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshof (5. Senat, Entscheidungsdatum: 29.01.2025, Aktenzeichen: 5 A 1017/21.Z) nicht rechtskonform ist, muss die Gemeinde Selters ohnehin dringend „nachbessern“. In Hünfelden oder Idstein funktioniert das System der wiederkehrenden Beiträge bereits gut. Außerdem müssen Entscheidungen nachgehalten werden, um die gewerbliche Infrastruktur in Selters voranzubringen. Die Ansiedlung von produzierendem Gewerbe und Einzelhandel im Bereich zwischen REWE und Tennisplätzen bietet der Gemeinde Chancen auf Einnahmen durch Gewerbesteuer und der Bevölkerung wohnortnahe Arbeitsplätze und ein größeres Einkaufsangebot. Hier muss es nach jahrelangem Zaudern und Zagen endlich weitergehen.
Max Gautsch

30 Jahre, verheiratet, Software Entwickler
Selters ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier will ich mich einbringen. Deshalb kandidiere ich für die Gemeindevertretung Selters und den Ortsbeirat Eisenbach. In der letzten Wahlperiode war ich bereits Gemeindevertreter und Mitglied des Finanzausschusses — diese Erfahrung möchte ich weiter für unsere Gemeinde einsetzen.
Uwe Kolb

63 Jahre, wohne seit 35 Jahren in Eisenbach.
In der Politik bin ich vertreten als Gemeindevertreter, Mitglied und stellv. Vorsitzender des Ausschuss Bau- und Dorfentwicklung seit Januar 2025. Seit Dezember 2025 als 1. Vorsitzender, davor 10 Jahre als 2. Vorsitzender und Gründer von UWE.
Für erfolgreiche und bürgernahe Politik ist Vielfalt notwendig, die durch UWE vertreten und nicht eingeschränkt wird durch parteipolitische Vorgaben wie bei den bundes- bzw. landesweit tätigen Parteien.
Das Vertrauen in die Selterser Kommunalpolitik muss wieder hergestellt werden und dazu bedarf es Entscheidungen, die dann auch umgesetzt werden und nicht ständig hinterfragt werden.
Politisch bin ich nicht auf eine gewisse Richtung festgelegt. Es gibt aus fast allen Parteien vernünftige aber auch manchmal unsinnige Vorschläge. Wichtig ist sowohl der Schutz der Umwelt, aber auch die Förderung der Wirtschaft und die Entwicklung der Gemeinde.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde lebenswert bleibt und auch die vorhandene Infrastruktur erhalten, bzw. an gewissen Punkten verbessert wird.
Die Ortskerne müssen auch für junge Leute attraktiv bleiben und das Zusammenleben von verschiedenen Generationen sehe ich als einen wichtigen Punkt an.
Meine Hobbies sind Fahrradfahren, Wandern, Minigolf und Oldtimer
Martin Rumpf

61 Jahre, Hausmann und Privatier
Ich kandidiere erneut für UWE für die Gemeindevertretung und den Ortsbeirat von Niederselters. Ich mache das aus der Überzeugung heraus, dass wir mit einer großen Mehrheit von UWE etwas in der Gemeinde bewegen können. WIR sind die, die sich für die Interessen der Gemeinde und ihrer Bürger einsetzen. Wir machen keine Showanträge, wir sind bodenständig und heimatverbunden. Es ist JETZT an der Zeit unsere Gemeinde nach vorne zu bringen und mit zukunftsweisenden Entscheidungen die nächsten Generationen abzusichern. UWE steht dabei für mich für das, wie ich mir Politik auf Gemeindeebene vorstelle. Ich bin seit einigen Jahren Hausmann und Privatier und ich werde nun demnächst in Rente gehen. Mein Hobby und meine große Leidenschaft sind die Leichtathletik und meine Familie. Ich bitte um Ihre Stimmen (gerne kumulieren) um loslegen zu können.
Jennifer Hartmann

40 Jahre, Verwaltungsfachwirtin
Ich bin in Selters (Taunus) aufgewachsen und möchte die Zukunft unserer Gemeinde aktiv mitgestalten. Deshalb kandidiere ich für die Gemeindevertretung sowie den Ortsbeirat.
Als neues Mitglied bei UWE ist es mir wichtig, dass die Anliegen aus unserer Gemeinde gehört und ernst genommen werden. Durch meine langjährige Tätigkeit bei der Gemeindeverwaltung kenne ich die Abläufe und Herausforderungen der kommunalen Arbeit sehr gut und arbeite auch heute weiterhin im öffentlichen Dienst.
Um Selters voranzubringen, müssen Entscheidungen getroffen werden – verantwortungsvoll, transparent und mit Blick auf das Gemeinwohl. Dabei ist es für mich besonders wichtig, respektvoll miteinander im Gespräch zu bleiben, unterschiedliche Sichtweisen einzubeziehen und gemeinsam konstruktive Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.
Stefan Hofmann

66 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, Bankkaufmann in Rente
ich kandidiere für UWE, damit die erfolgreiche und pragmatische Form der UWE-Kommunalpolitik für ALLE Selterser Ortsteile erhalten bzw. ausgebaut wird.
Dabei bringe ich meine 40-jährige Erfahrung im Finanzwesen und somit auch den verantwortungsvollen Umgang mit Haushaltsgeldern ein.
Es müssen einzelne Kosten und Ausgaben kritisch hinterfragt und optimiert werden. Darüberhinaus sollten alle Ertragsmöglichkeiten für die Gemeinde und somit im Endeffekt für die Bürger und Bürgerinnen aufgezeigt werden (z.B. Gewerbegebiete, neue Baugebiete, erneuerbare Energien).
Für was ich mich einsetze:
- gut wirtschaften
- fair handeln
- gemeinsam wachsen und somit Zukunft sichern
Andreas Gautsch

64 Jahre, verheiratet, zwei erwachsene Kinder.
Ich kandidiere für Uwe, da ich mich für eine transparente und zukunftsorientierte Gemeindepolitik einsetzen möchte. Die politische Diskussion und unser Handeln sollte ausgerichtet sein, wie wir unsere Gemeinde lebenswert und bezahlbar gestalten ohne die Bürger mit immer weiter steigenden Gemeindesteuern und -abgaben zu belasten.
In meiner Freizeit liebe ich Sport und Wandern in den Bergen.
Bernd Schmidt

69 Jahre, Bauingenieur, seit 2020 Rentner, verheiratet, 1 Tochter, 2 Söhne, Mitglied Ortsbeirat seit 2025
Warum hast du für UWE kandidiert? Um meine Erfahrungen und Ideen in die Entwicklung und den Bestand der Ortsteile und der Gemeinde Selters einfließen zu lassen.
Wo stehst du politisch? Meine politische Richtung ist überwiegend bürgerlich, mit einer sozialen Komponente.
Was möchtest du ändern? Im Kleinen anfangen die Auswüchse der Bürokratie in Grenzen zu halten und Entscheidungen treffen, die sich an der Sache orientieren und lösungsorientiert sind. Vor allen Dingen alles daran setzen, dass getroffene Entscheidungen auch umgesetzt werden und nicht jahrelang geschoben werden.
Was gefällt dir nicht an der Kommunalpolitik in Selters? Mein Eindruck ist, dass manche Entscheidungen innerhalb der Gemeinde nicht ganz interessenfrei und nicht unter rationalen, objektiven Gesichtspunkten gefällt werden (z. B. Hackschnitzelheizung für ein Selters Freibad, bisher keine Erneuerbaren Energien auf gemeindeeigenen Grundstücken, etc.).
Womit beschäftigst du dich gerne? Seit 1974 bin ich Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, davon über 40 Jahre im aktiven Dienst und 25 Jahre Vorstandstätigkeit.
2020 habe ich angefangen Hühner zu halten, ich male gerne und gehe gerne in der Natur spazieren und wandern, ferner sehe ich das Bauen als Hobby und Berufung an.
Bernd Böß

70 Jahre, Rentner, verheiratet.
Nach einer herausfordernden Wahlperiode mit drei Bürgermeistern und zwei ersten Beigeordneten, sollten die Gemeindevertreter den Blick nach vorne richten und sich auf die Kernaufgaben besinnen.
Die Finanzielle Ausstattung der Gemeinde muss gesichert sein. Dafür müssen sowohl die Ausgaben als auch die Einnahmen im Auge behalten werden.
Die Investitionen in die Wasserversorgung sowie die Unterhaltung der Kindergärten und des Schwimmbades verschlingt Millionen von Euro. Einnahmen aus erneuerbaren Energien auf Gemeinde Gebiet wären hier sehr hilfreich.
Ich möchte gerne mithelfen, dass es in der Gemeinde voran geht.
Schorsch Horz

69 Jahre, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Söhnen
2015 gab es einen Schnitt in meinem Leben. Mitte 2016 stand in meinem Berufsleben als Polizeibeamter Schicht im Schacht. Bis dahin bestimmte der Fußball meine Freizeit. In Leserbriefen mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg zu halten, verschaffte mir Bitten / Wünsche, mich kommunalpolitisch zu engagieren. Krummbuckeln, den „Höheren“ in Wiesbaden, Berlin und Brüssel den Rücken freihalten, die erforderlichen Stimmen an der Basis, dort, wo die Menschen wohnen, holen, war und ist nicht mein Ding. Also war ich einer der Mitbegründer von UWE. Wir verhinderten eine weitere absolute Mehrheit der CDU im Gemeindeparlament und erreichten eine solche im Ortsbeirat Eisenbach.
Ich kandidierte 2016 auch für die Freie Wähler im Kreis, wurde deren Bundestagskandidat 2017 und Landtagskandidat 2018, und trat 2021 wieder bei der Kommunalwahl an. Respektable Ergebnisse bescherten mir Sitze im Kreistag und in der Gemeindevertretung. Jetzt, zum Schluss, darf ich als Beigeordneter noch für knapp 3 ½ Monate den Bürgermeister vertreten, was ich aber nie angestrebt habe.
Fazit meiner 10-jährigen politischen Tätigkeit ist, es dreht sich alles ums liebe Geld bzw. die Aufgaben, die hätten erledigt werden müssen, aber nicht erledigt wurden und für die heute Geld fehlt. Das haben die Kommunen zum Teil selbst verschuldet, es wurde lieber in „Denkmäler“ als in die Wasserversorgung, Kanal und / oder Straßen investiert. Aber: zahlreiche Aufgaben wie Kindergärten und Alles rund um die Feuerwehr kriegen die Kommunen von höherer Stelle aus Wiesbaden, Berlin und Brüssel aufs Auge gedrückt, sie werden aber nicht dafür mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet. „Wer bestellt, bezahlt“ gilt dann, wenn wir einen Kneipenbummel machen, aber nicht in der Politik. Und hier stellt sich die Frage, warum am 15.03.2026 UWE wählen. Auch Vertreter der „etablierten“ Parteien werben um Eure Stimmen. Und zwar vornehmlich mit dem Ziel, ihrer Partei dort, wo sie in Land und Bund in Regierungsverantwortung steht, den Rücken freizuhalten. Also, am 15.03.2026 bitte ich, in Eurem eigenen Interesse, um Kreuze hinter UWE.
Anni Gautsch-Staab

68 Jahre, verheiratet, 1 Sohn, Rentnerin, Mitglied im Gemeindevorstand
Ich kandidiere für UWE, weil mir unsere Heimatgemeinde am Herzen liegt und ich mich nicht mit Stillstand abfinden möchte.
UWE steht für Bürgernähe: Wir wollen zuhören, regelmäßig vor Ort ansprechbar sein und Entscheidungen offen erklären.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Selters ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt – heute und in Zukunft.
Kevin Bitterlich

34 Jahre, Bankkaufmann
Ich lebe mit meiner Partnerin und unserem Hund in Eisenbach. In meiner Freizeit bin ich gerne sportlich aktiv – mal mehr, mal weniger, unternehme Spaziergänge mit unserem Hund und verbringe Zeit mit Freunden und Familie. Auch die eine oder andere Reise gehört dazu.
Ich kandidiere für den Ortsbeirat Eisenbach, weil mir die positive Entwicklung unseres Ortes und der Gemeinde wichtig ist. Mein Anliegen ist es, Bewährtes zu erhalten und notwendige Weiterentwicklungen verantwortungsvoll zu gestalten.
Mein Ziel ist es, die Infrastruktur sinnvoll zu stärken und unsere Gemeinde auch für junge Menschen attraktiv zu halten. Ein gutes Miteinander der Generationen sowie der Erhalt und die Förderung unserer Vereine sind für mich zentrale Bausteine eines lebendigen Gemeindelebens.
Als Kandidat der UWE möchte ich meine Erfahrungen und Ideen aktiv in die Arbeit des Ortsbeirats einbringen. Ich setze mich für pragmatisches Handeln und sachorientierte Entscheidungen ein – verbunden mit Transparenz und möglichst wenig Bürokratie.
Kerstin Rumpf

Juristin, 54 Jahre, verheiratet, 2 Töchter
Ich stamme aus Niederselters und bin hier verwurzelt. Ich genieße es, auf dem Land zu leben, liebe die Natur und bin ein echtes Dorfkind. Seit meiner Jugend engagiere ich mich ehrenamtlich, insbesondere im Sport. Menschen für Bewegung zu begeistern, ist mir ein Anliegen und macht mir Spaß. Ein gutes Vereinsleben trägt zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.
In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, im Sommer insbesondere im Niederselterser Freibad, das mir sehr am Herzen liegt.
Ich kandidiere zum allerersten Mal bei einer Kommunalwahl, und zwar für den Ortsbeirat Niederselters. Ich bin überzeugt, dass man in Niederselters noch einiges verbessern und attraktiver gestalten kann. Hierfür möchte ich mich einsetzen.
Sabine Rembser

58 Jahre, Industrieinformatikerin, geschieden, eine Tochter
Eisenbach! Hier bin ich aufgewachsen. Hier ist meine Familie tief verwurzelt. Hier fühle ich mich zu Hause und möchte sehr gerne die Zukunft meiner Heimat lösungsorientiert mitgestalten.
Daher kandidiere ich für die Wählergruppe UWE für den Ortsbeirat Eisenbach.
Wichtig sind mir ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander.
Und ich bevorzuge es, Diskussionen auf Basis von Vernunft und Sachverstand zu führen und Dinge auf den Punkt zu bringen, anstatt drum herum zu reden und dabei die Fakten aus den Augen zu verlieren.

